Einblicke in Krankheitsbilder & Therapie


Lymphdriange Brustkrebs

Sektoraler Heilpraktikerin für Physiotherapie 

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Während Physiotherapeuten auf ärztliche Verordnungen angewiesen sind, dürfen sektorale Heilpraktiker der Physiotherapie Erstdiagnosen stellen und eine eigenständige Therapie anordnen. 

Durch die Zusatzqualifikation des sektoralen Heilpraktikers (Physiotherapie) wird die Krankheitsdiagnose vom Physiotherapeuten vorgenommen. 

 

Der sektorale Heilpraktiker (Physiotherapie) ist eine Zusatzqualifikation für staatlich anerkannte Physiotherapeuten. Die Inhaberin, Brigitte Schmid, hat diese Zusatzqualifikation und bietet ihnen die Leistungen an. 

 

 

Welche Vorteile bringt der sektorale Heilpraktiker? 

 

·       eigenständiges Diagnostizieren Behandlung ohne ärztliche Verordnung 

·       Keine vorgeschriebene Therapieform, Behandlungszeit und Anzahl der zu leistenden Behandlungen 

·       die Berechtigung Rezepte für Selbstzahler und Privatversicherte auszustellen 

·       effektive Behandlung Ihrer Beschwerden 

 

Wer bezahlt die Behandlung? 

 

Diese Therapie wird ohne Verordnung vom Arzt leider nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. 

Für Privatpatienten oder Patienten mit privater Zusatzversicherung gibt es die Möglichkeit der Erstattung, sofern in Ihrem Vertrag Heilpraktiker Leistungen erstattungsfähig sind. 

Erkundigen Sie sich bitte bei Ihrer Krankenkasse! 


Neuro -Athletik- Training (NAT) / Neurozentrierte Bewegung

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NAT ist eine im deutschen Spitzensport durch den Trainer Lars Lienhard etablierte Trainingsmethode aus den USA begründet durch Eric Cobb. Inzwischen wird NAT auch bei Freizeitsportlern und im alltäglichen Therapiebereich bei Schmerzen und Bewegungseinschränkungen erfolgreich angewendet. 

Bei NAT geht es um den Einfluss des Gehirns und des Nervensystems auf den Bewegungsapparat, um das Bewegungssteuerungssystem durch gezielte Aktivierung von Gehirnregionen zu beeinflussen. Je korrekter die Informationen sind (INPUT), die das Gehirn erhält, desto mehr können sie zusammen integriert werden, und desto einfacher ist es für das Kontrollzentrum, die Situation richtig einzuschätzen und ein positives Ergebnis (OUTPUT) zu erzielen. 

  

Als zertifizierte Neuroathletiktherapeutin arbeiten wir an ihren Inputsystemen. Also an den Bewegungssteuernden - Systemen, die Informationen an das Gehirn liefern. Je mehr Informationen das Gehirn bekommt und je besser diese zueinander passen, desto leichter fällt es dem Gehirn die Situation richtig einzuschätzen und einen positiven Output auszusenden. 

DIE DREI  WICHTIGSTEN BEWEGUNGSSTEUERNDEN (INPUT) SYSTEME IN DER BEHANDUNG 

AUGE  (visuelles System)

Die Augen sind der größte Input-Geber und liefern die meisten Daten für Bewegungsentwurf und  -steuerung. Weiterhin liefern sie auch die meisten Informationen über unser Umfeld ( peripheres Sehen) und sind damit zuständig für die Orientierung in unserer Umgebung. 

GLEICHGEWICHTSORGAN (vestibuläres System)

Das Gleichgewichtsorgan  bildet die Grundlage der Orientierung unserer Bewegung im Raum. Es koordiniert Kopf-, Nacken- und Augenbewegungen, richtet den Körper gegen den Einfluss der Schwerkraft auf und stellt sicher, dass die Augen auf den Horizont ausgerichtet bleiben bzw. trotz Kopf- oder Körperbewegungen im Raum ein Objekt fixieren können. Somit schafft es die Grundlage für das visuelle System.

 

HAUT & GELENKREZEPTOREN (propriozeptives System)

Das propriozeptive System liefern Informationen zur Wahrnehmung von Lage, Bewegung und Stellung des Körpers im Raum. 

Erfahren sie mehr bei Ihrer Individuellen Behandlung

Bei einer Individuellen Behandlung wird die Optimierung der Verbindung zwischen Gehirn, Nervensystem und Körper in den Vordergrund gestellt. Durch persönlich abgestimmte gezielte Übungen die mit gezielten Impulsen (Input), an das zentrale Nervensystem geleitet werden, entsteht ein guter Output in Form von Schmerzreduktion, mehr Bewegungsfreiheit und besserem Trainingserfolg. 

Krankengymnastik Bandscheibenvorfall

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In der Wirbelsäule befinden sich 23 Bandscheiben wie kleine Stoßdämpfer zwischen den einzelnen Wirbelkörpern, die für eine Pufferung der Wirbelkörper sorgen. Bandscheiben bestehen aus einem flüssigen Gallertkern in der Mitte und einem festen äußeren Faserring. Bei einem Bandscheibenvorfall (Prolaps) reißt der Faserring einer Bandscheibe ein und es treten einzelne Teile des Gallertkerns in den Wirbelkanal, meist zu den Nervenwurzeln, aus - eine Vorstufe davon ist die Vorwölbung (Protrusion).

Häufige Ursachen für Bandscheibenvorfälle

  • zu einseitige Druckbelastung durch zu starre Haltungen beim Sitzen
  • zu wenig Bewegung, die Bandscheiben ernähren sich durch Druck- und Zugbelastung
  • Instabilität im Körper und Muskelschwäche
  • massive Druckbelastung (Heben von schweren Gegenständen)
  • langanhaltende Stresszustände (Zeitdruck, Familie, Arbeit)
  • Haltungsfehler und falsche Bewegungsmuster
  • Erbliche Vorbelastung und altersbedingter Verschleiß


Symptome sind unterschiedlich je nach Lage und schwere der Nervenwurzelreizung

  • stechende Schmerzen im Rücken mit Ausstrahlung ins Bein oder Arm 
  • Taubheitsgefühle bzw. Empfindungsstörungen, wie Ameisenlaufen und Kribbeln
  • Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Schwindel, Ohrengeräusche
  • Störungen des Gleichgewichts oder Sehstörungen
  • Muskelschwäche und Bewegungseinschränkungen
  • Blasen-, Genital- oder Darmstörungen 


Im Schnitt braucht der Körper etwa sechs Wochen, um die ausgetretene Flüssigkeit abzubauen und damit die Symptome und den Druck von den Nervenwurzeln / Strukturen zu nehmen. Unterstützend werden therapeutische Maßnahmen angewandt um dauerhafte Linderung der Schmerzen und  weitere permanente irreversible Nervenschäden zu verhindern.

Eine Operation ist notwendig, wenn die Muskulatur ausfällt oder Lähmungen bestehen oder starke Schmerzen über mehrere Wochen anhalten. In acht von zehn Fällen ist jedoch keine Operation nötig.

Mit regelmäßigen Übungen und Physiotherapie können die Beschwerden langfristig gelindert werden.
In der akuten Phase, wenn der Schmerz noch frisch und sehr stark ist, arbeiten Physiotherapeuten mit schmerzlindernden Techniken - im späteren Verlauf mit Stabilisations- Haltungs- und Kräftigungsübungen.

Unser Ziel ist es, gemeinsam mit Ihnen den bestmöglichen Therapieerfolg zu erreichen.

Tipps im Alltag für gesunde Bandscheiben

  • Ändern Sie beim Sitzen regelmäßig Ihre Position (abwechselnd vorgeneigt oder zurückgelehnt, mehr rechts oder links usw.) - die Beste Sitzposition ist die Nächste
  • Achten Sie auf eine gute Haltung – Becken aufgerichtet / Brustbein raus
  • Heben Sie schwere Gegenstände grundsätzlich aus hockender Position - in die Knie gehen und mit durchgestrecktem Rücken
  • Vermeiden Sie das Tragen von schweren Lasten oder teilen Sie schwere Lasten auf 
  • Bewegen Sie sich - gehen Sie möglichst zu Fuß, ziehen Sie die Treppe vor
  • Strecken sie sich täglich so weit wie möglich nach oben
  • Erhöhen sie beim Radfahren den Lenker - für eine gerade Haltung der Wirbelsäule
  • Machen Sie regelmäßig Stabilisations- und Dehnungsübungen (Gleichgewichtsübungen)
  • Machen Sie rückenschonenden Sport (Schwimmen, Aquajogging, Radfahren, Nordic Walking, Skilanglauf)
  • Arbeiten sie mit ergonomischer Haltung und mit Bewegungspausen
  • Achten Sie auf Ihr Körpergewicht - Übergewicht belastet den Rücken und die Wirbelkörper zusätzlich
  • Trinken sie ausreichend Wasser - um den Wasserhaushalt der Bandscheiben aufzufüllen

 
 Tipps zum Schlafen bei Rückenschmerzen


  • Bett nur zum Schlafen verwenden
  • Matratze und Kopfkissen (evt. Seitenschläferkissen) auf Sie abstimmen 
  • Achten Sie darauf, dass Sie nachts nicht in einer ungünstigen Haltung verharren
  • Das Kopfkissen ist für den Kopf – Schultern sollten frei liegen
  • Verwenden sie kein zu großes Kopfkissen
  • Für die Seitenlage gilt - Kissen zwischen die Knie, sonst kommt es zu einer Drehung in der Wirbelsäule

 

Sorgen sie für eine gesunde Nachtruhe 

  • Ruhe und Entspannung (kein TV, Smartphone, helles Licht usw.) vor dem Einschlafen
  • ein gutes Raumklima – frische Luft für eine gute Sauerstoffversorgung
  • allgemeinen psychischen Stress vermeiden

 

Vor dem Aufstehen! 

  • DEHNEN - STRECKEN - RECKEN (am besten für 5 Minuten) 
  • Alle Gelenke durchbewegen - die Gelenksflüssigkeit wird wieder in den Gelenken verteilt
  • Aufstehen immer über die Seitenlage - beim Aufstehen aus der Rückenlage kommt es zu einer großen Hebelwirkung auf die Wirbelsäule

Nachbehandlung Brustkrebs (Mamma - Ca) 

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Brustkrebs ist derzeit die am häufigsten diagnostizierte Krebsart bei Frauen. Um den Brustkrebs zu entfernen, zählt neben der Tumorentfernung auch die Entfernung/ Bestrahlung von Lymphknoten im Achselbereich. Hierbei wird die Metastasierung des Tumors verhindert, bzw. bereits durch Metastasen betroffene Lymphknoten entfernt oder bestrahlt. Beides verursacht eine Schädigung des Lymphknotens und damit die Störung des Lymphabflusses im betroffenen Brustgebiet oder Armgebiet.

Somit kommt es zu einem Lymphödem der betroffenen Seite (Brust, Arm, Hand). Das Lymphödem kann sofort nach der Krebsbehandlung, Wochen, Monate oder Jahre später erst beginnen.

Manuelle Lymphdrainage (MLD) ist eine langsame, sanft ausgeführte Behandlung des Lymphödems und wird als Teil einer komplexen physikalischen Entstauungstherapie (KPE) eingesetzt. Die KPE beinhaltet MLD durch eine speziell ausgebildete Ödemtherapeutin, eine Behandlung mit Kompressionsverbänden, lymphabflussfördernde krankengymnastische Übungen, Schonung und Pflege der Haut.

Bewegungseinschränkungen sollten frühzeitig behandelt werden. Lymphstauungen sind im betroffenen Arm (Lymphödem) durch MLD zu verhindern oder zu reduzieren. 


Tipps für Ödem Patienten

  • Tragen Sie bei der Haus- und Gartenarbeit Handschuhe
  • Vermeiden Sie Schürfungen, Schnitte, Kratzer, Bisse (Haustiere)
  • Verzichten Sie auf einschnürende Kleidung
  • Tragen Sie am betroffenen Arm keine Armbanduhr oder Schmuck (Ring)
  • Vermeiden Sie Verletzungen der Haut (keine unnötigen OP´s) 
  • Vermeiden Sie Hitze durch Sonnenbäder, Sauna, Wärmeanwendungen usw.
  • Versuchen Sie die Entzündungsgefahr so gering wie möglich zu halten (Tragen sie Schutzkleidung, Desinfizieren Sie Wunden, verwenden Sie Sonnencreme auf...) 
  • Tragen sie einen richtig angepassten Kompressionsverband / Kompressionsstrumpf
  • Pflegen sie Ihre Haut regelmäßig (keine Duftstoffe, Chemikalien)
  • Unterstützen sie die Heilung regelmäßig mit manueller Lymphdrainage